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Umweltbildung


Umweltbildung will Menschen unmittelbares Naturerleben ermöglichen und Wissen über ökologische Zusammenhänge und ökologisches Handeln vermitteln, also dazu befähigen, mit Natur und Umwelt verantwortlich umzugehen.

Es muss also ein Bewusstsein für den Wert und die Schutzwürdigkeit von Natur und Umwelt geschaffen werden,

da dieses eine wichtige Voraussetzung für umweltgerechtes Verhalten ist.

Erlebnishafte und direkte Naturerfahrung ist besonders für die Ausbildung eines Umweltbewusstseins bei Kindern und Jugendlichen von großer Bedeutung, da so bereits in jungen Jahren durch subjektive, positive Erfahrungen naturschützerische Einstellungen entstehen können.

Damit Umweltbildung möglichst viele Menschen erreichen kann, sollten die Lernangebote ganzheitlich vermittelt werden, also Kopf, Herz und Hand gleichermaßen ansprechen.

In den meisten deutschen Großschutzgebieten ist Umweltbildung ein fester Bestandteil in der (Verwaltungs-)Arbeit. Laut EUROPARC DEUTSCHLAND
erfüllen die vielfältigen umweltpädagogischen Angebote der Verwaltungen, Informationszentren u.a. Einrichtungen in den Großschutzgebiete folgende Aufgaben:

     die Ziele der Großschutzgebiete zu vermitteln
     ein unmittelbares Erleben der Natur zu ermöglichen und
     die Wechselwirkungen von Mensch und Umwelt zu verstehen.

Die Einrichtungen vermitteln zielgruppenspezifisch Wissen im Natur- und Umweltschutz, meist in der Natur selbst, zeigen Möglichkeiten der Verhaltensänderung auf und schaffen die Kompetenzen, sich bei Entscheidungsprozessen im eigenen Umfeld für eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen.

Ob geführte Wanderung, naturkundliche Exkursion, Naturerlebnisprogramm oder Vortrag - mittels Bildung kann u.a. ein (Problem-)Bewusstsein für die Einzigartigkeit der Großschutzgebiete, für deren Bedeutung für unsere Bevölkerung sowie für die Gefährdung dieser Gebiete vermittelt werden. Schutzgebiete dienen somit auch der Aufgabe, einen Beitrag zur Umweltbildung zu leisten.